22-08-2009
Damit die Kunden sagen, wenn Fleisch und Wild, dann aus Sachsen."
Interview mit Dr. Manfred Golze - Teil 1 Ein Beitrag aus der Reihe zu Wild und Wildprodukten in Sachsen - Erster Teil eines zweiteiliges Interview mit Dr. Manfred Golze, vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie von Helmer Pardun
Anfang August löste ein Einladungsprospekt mit dem Titel „Anwenderseminar Wild“, herausgegeben vom Sächsischen Landesamt für Landwirtschaft, eine gewisse Verwirrung bei einigen Betrieben im sächsischen Fleischerhandwerk aus, unter anderem, weil die Fleischer direkt nicht zu einer Teilnahme eingeladen worden waren.
Fazit Zwei - Das anberaumte Seminar ist keine Fortbildungsveranstaltung, um landesamtlicherseits etwa direkte Konkurrenz zum Fleischerhandwerk „heran zu züchten“. Es ist vielmehr im Sinne der Allgemeinheit eine notwendige Fortbildungseinheit, um allen, die außerhalb des Handwerks Wildprodukte herstellen wollen, in aller Klarheit die Voraussetzungen dafür an Hand der Rahmenbedingungen des so genannten „Hygienepakets“ in der Herstellung sicherer und unbedenkliche Lebensmittel aufzuzeigen.
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21-08-2009
Wildhalter und Fleischer in Sachsen: Nützliche Kooperation in Land- und Ernährungswirtschaft
Ein Beitrag aus der Reihe zu Wild und Wildprodukten in Sachsen und ein zweiteiliges Interview mit Dr. Manfred Golze, vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie - von Helmer Pardun
Anfang August löste ein Einladungsprospekt mit dem Titel „Anwenderseminar Wild“, herausgegeben vom Sächsischen Landesamt für Landwirtschaft eine gewisse Verwirrung bei einigen Betrieben im sächsischen Fleischerhandwerk aus, unter anderem, weil die Fleischer direkt nicht zu einer Teilnahme eingeladen worden waren.
Der sächsische Fleischer-Innungs-Verband ist im Auftrag des Präsidiums zum einem durch seine Geschäfts- zum anderen durch die Pressestelle dem Zu-Stande-Kommen und der Absicht dieser Einladung nachgegangen. Herausgekommen ist dabei zum einen der nachfolgende Beitrag über Wild im allgemeinen und Wild in Sachsen, zum anderen ein zweiteiliges Interview mit Dr. Manfred Golze, Referatsleiter Tierhaltung und Tierfütterung im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.
Fazit Eins - Eine Recherche zu „Wild in Sachsen“ ist weder für einen Berichterstatter noch für Informationssuchende Internetnutzer einfach zu erledigen. Alle Fundstellen bräuchten mehr Zuwendung ihrer Macher. Zu mager, zu verstreut, zu leer und vor allem viel zu wenig verschlagwortet sind die einschlägigen Sites im World Wide Web, um überhaupt in angemessener Zeit einen Überblick über Bedeutung und Qualität sächsischen Wildes zu erhalten.
Es sein denn, man hat das Glück, wie wir bei unserer Arbeit, man gerät möglichste bald an die exzellenten Expertisen engagierter und mit dem Handwerk kooperationsbereiter Fachleute wie z. B. im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch, die mit durchaus selbstkritischer Distanz zu gegenwärtigen Erfolgen immer wieder neue Perspektiven entfalten und so eine innere Nähe zum Thema entwickeln, die von Anfang an eine positive Erfolgsbilanz in sich tragen. Hierhin geht deshalb auch unser besonderer Dank für die Informationen bei der Entstehung dieses Beitrages und der Interviews.
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24-05-2009

*“Der Name des Fleischermeisters steht für das Vertrauen in gute Produkte”* Interview mit dem Präsidenten der Landestierärtzekammer Dr. Hans-Georg Möckel – Teil 2 des Interviews
Dresden (24.05.2009/01.11.2007 /Eigener Bericht /Helmer Pardun) Ende November 2007 hatten wir anlässlich einer großen gesellschaftlichen Veranstaltung der Sächsischen Landestierärztekammer in Dresden Gelegenheit, mit deren Präsidenten Dr. Hans-Georg Möckel ein ausführliches Gespräch zu führen. Hören Sie hier den zweiten Teil des Interviews, in dem es um ‘Handwerk und Handwerkstraditionen’ sowie ‘Fleischerhandwerk – Ausblick und Tendenzen’ geht.
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24-05-2009
Mit der Neuanlegung der Site “dein-fleischer.de”, als elektronischer Fortsetzung der gleichnamigen Printpubklikation, die das Fleischerhandwerk über Ladentheke und Internet mit der Kundschaft verbinden möchte, haben wir redaktionsseitig nocheinmal frühere Wort-, Bild- und Tonbeiträge gesichtet, die mit überdauerndem Charakter wichtig für die Intentionen dieser Seiten hier – nämlichen Themen, Thesen,Texte und Trends zu präsenentieren, die mit Gegenwart und Zukunft, eben mit “deinem Fleischer” zu tun haben – sein können.
Diese werden wir in loser Reihenfolge mit Nennung ihrer früheren Erscheinungsquellen und -daten erneut publizieren.
Anfangen möchten wir mit zwei Interviews aus dem Jahre 2007 und ihrem durchaus aktuellen Bezug für das Fleischerhandwerk heute. Es sind Gesprächsaufzeichnungen mit dem Präsidenten der Landestierärtzekammer Dr. Hans-Georg Möckel, zugeich leitender Veterinär im Vogtland.
Teil 1 des Interviews handelt von ‘Feisch und Gesundheit’, ‘Fleisch und Fleischqualiät’, ‘Gammelfleisch und Fleischskandale’, Teil 2 von ‘Handwerk und Handwerkstraditionen’ sowie ‘Fleischerhandwerk – Ausblick und Tendenzen’.
Interview mit dem Präsidenten der Landestierärtzekammer Dr. Hans-Georg Möckel – Teil 1 des Interviews
Dresden (24.05.2009/01.01.2007 /Eigener Bericht /Helmer Pardun) Ende November 2007 hatten wir anlässlich einer großen gesellschaftlichen Veranstaltung der Sächsischen Landestierärztekammer in Dresden Gelegenheit, mit deren Präsidenten Dr. Hans-Georg Möckel ein ausführliches Gespräch zu führen. Themen waren ‘Feisch und Gesundheit’, ‘Fleisch und Fleischqualiät’, ‘Gammelfleisch und Fleischskandale’. “Fleisch ist für eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar” und “Fleisch ist das am besten untersuchte Lebensmittel überhaupt” sind zenrale Botschaften seiner Aussagen. Hören Sie hier Teil 1 des ganzen Interviews.
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03-05-2009

Grundsätzlich und allgemein verändert das im Alltag praktizierte Essverhalten sich nicht schon deshalb, weil das Ernährungswissen steigt.
Möchte man den heutigen Wissensstand zum Verhältnis von Essen und Ernährung alltagspraktisch wie wissenschaftlich zusammenfassen, ließe sich das so schildern: grundsätzlich und allgemein verändert das im Alltag praktizierte Essverhalten sich nicht schon deshalb, weil das Ernährungswissen steigt.
Die vielfachen nationalen wie regionalen Verzehrsstudien, Ernährungsberichte, Kochkenntnisse-Befragungen zeigen den auch in unserem Interview mit Professor Pudel immer wieder auftauchenden Unterschied zwischen Essen und Ernährung – „Ernährung findet im Kopf statt, Essen findet im Bauch statt”. „Essen“ ist das wirkliche Tun und das subjektive Empfinden, „Essen“ schmeckt, macht satt, ist angenehm, gut und nötig; „Ernährung“ ist das Nachdenken über alles das und das objektive Erfordernis, „Ernährung“ ist wissenschaftlich wichtig und entweder richtig oder falsch oder irgend etwas dazwischen, was man für sich selbst nicht so genau weiß und auch wissen will.
Menschen, das ist eine mehr als 50-jährige Erfahrung aus den Sozialwissenschaften, handeln gegenüber anderen Menschen, Daten oder Dingen ihrer Umgebung, aufgrund der Bedeutung, die diese Menschen, Daten oder Dinge für sie, die Menschen selbst, besitzen. „Ernährung“ könnte man also dann verändern, wenn man die Bedeutung von „Essen“ verändert. Und das geht nur, in dem man sich damit auseinander setzt.
Wissen tun wir das schon lange, jetzt müssen wir es nur noch zur Kenntnis nehmen, bevor wir es dann kenntnisreicher gekonnt auch in die Tat umsetzen.
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03-05-2009

Rapide sinkenden Kochkenntnisse fördern den Absatz hoch konvenierender Halbfertig- und Fertigprodukte
Die rapide sinkenden Kochkenntnisse gegenüber den Vorgänger-Generationen und der boomende Absatz von konvenierenden Halbfertig- und Fertigprodukten sowie die Fast-Food-Angebote standardisieren das Geschmacksverständnis und die Schmeckvorlieben der Konsumenten.
Da schmecken ihnen dann die Fertiggerichte bald besser als frisch zubereitete Küchenrezepte. Kochenkönnen wird dann das sachgerechte Entfernen von Umverpackungen und gerichtgerechte Erwärmen der Assiette, ohne sich erheblich dabei zu verletzen.
Die Feinschmecker von Morgen müssen heute erleben, wie ideale, saisonale und regionale Gerichte schmecken. Sie sollten ihren Geschmack profilieren, und sich dem Standardgeschmack der Massenprodukte entgegen für ihren “guten Geschmack” sensibilisieren für Qualität und gegen Quantität. Sie müssen erfahren lernen, wie Einkaufen und Kochen die Lebensqualität steigern. Die “Kunst des Essens” besteht in der gekonnten Dosierung und der selbstgewählten Verknappung im Überangebot und darin, das bevorzugte Essen nicht als Mahlzeit aus Tüten, Tiefkühlware und Fast Food zu beziehen.
Das muss gesundheitlich nicht unbedingt bedenklich sein, doch der ausgewogene Lustgewinn eines Feinschmeckers als Zugewinn an Experiment, Emotion, Erlebnis und Erfahrung bleibt weithin auf der Strecke.
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03-05-2009

Volker Pudel: „Das verordnete Lebensmittel – Was bestimmt den Verbraucher: Emotion oder Vernunft?”
“Aus psychologischer Sicht erscheint das Verbraucherverhalten in sich konsistent und durchaus vorhersagbar. Es lässt sich aber nicht mit den Prinzipien der Logik verstehen, die strenge Rationalität und kognitive Vernunft voraussetzen.”
“Das menschliche Verhalten wird durch die individuelle Lerngeschichte, durch Erfahrungen, durch Bedürfnisse und Befürchtungen sowie Einstellungen und Bewertungen gesteuert. Damit ist bereits klar, dass nicht strenge Rationalität der Maßstab menschlichen Verhaltens sein kann. Es stellt sich zugleich die Frage, ob es überhaupt ein Motiv per se gibt, sich vernünftig zu verhalten. Es ist eher davon auszugehen, dass es ein soziales Motiv gibt, sich so zu verhalten, dass das eigene Verhalten von anderen als vernünftig beurteilt wird. Damit kommt diesem sekundären Motiv für vernünftiges Verhalten bereits eine gute Portion subjektiver Bewertung zu, denn es muss antizipiert werden, welches Verhalten die Umwelt für vernünftig halten würde. Diese Bewertung hängt insbesondere auch von der Zielgruppe und der Situation ab, in der sich ein Mensch befindet.”
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03-05-2009

„Warum essen Menschen anders als sie sich ernähren sollten?“
Das war und ist bis heute die zentrale Frage, um die sich die Forschung, Lehre und Praxis von Prof. Dr. Volker Pudel dreht. Prof. Pudel ist auf der Fleifood-Messe 2009 einer der Hauptreferenten des Rahmenprogramms.
Hier ist eine Einführung zum Thema von unserer Redaktion.
Wir hatten in der Woche zum 1. Mai Gelegenheit, auf seine Einladung hin mit ihm in seinem Göttinger Haus ein Gespräch zu führen.
Die weitaus überwiegende Mehrheit der Verbraucher behauptet, für manche Lebensmittel, insbesondere wo Bio, Öko, Natur dransteht gern mehr Geld ausgeben zu wollen. Doch die Realität beweist, dass diese Aussagen mit dem tatsächlichen Einkaufsverhalten weitgehend nicht überstimmen. Weiß der Verbraucher unter Umständen nicht, was er wirklich will? Welche Rolle spielen Emotion und Vernunft im Verbraucherverhaltens?
Volker Pudel hat ein paar Antworten parat, auch für das Fleischerfachgeschäft und seine Klientel. Zusammengefasst ist eine wesentliche davon die „Verbesserung der Esskompetenz“: Kochen mit Kunden für Kenntnisse in der Küche und Kaufen im Fachgeschäft – Kunden müssen lernen, wieder auf den Geschmack, sie müssen erleben wieder aufs Kochen zu kommen.
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27-04-2009
test.de – Röstkaffee: Nicht jeder hat Klasse
Sie waren alle dabei: bekannte Kaffeefirmen genauso wie preiswerte Discountermarken und Bio- und Fairtrade-Kaffees.
Insgesamt 31 verschiedene Kaffeemarken hat die Stiftung Warentest aufgebrüht und durch die Kaffeemaschine laufen lassen. Und dann haben die Verkoster probiert, wie schmeckt der Röstkaffee, wie sieht er aus, wie duftet er? Stiftung Warentest präsentiert das vielleicht erstaunlichste Ergebnis des Tests.
Kategorien Allgemein | Test
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26-04-2009

Das sächsische Fleischerhandwerk macht sich öffentlicht – LIM zeigt neue Marketingwege – SFIV-Konzepte werden praxiswirksam – 18. und 19. Landesverbandstag setzten Eckpunkte
Dresden (Febr. 2008 / Febr. 2009 / Helmer Pardun / Bericht als Podcast) – An den letzten Februar Wochenende 2008 und 2009 fanden jeweils in Leipzig der 18. und in Dresden der 19. Landesverband des Sächsischen Fleischer-Innungs-Verbandes statt.
Der Fleischer-Innungs-Verband ist die oberste sächsische Standesorganisation des Fleischerhandwerks im Freistaat und seine jährlich tagende Mitgliederversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium für Gegenwart und Zukunft des Fleischerhandwerks, seiner Innungen und der Fleischerfachgeschäfte als deren Mitgliedsbetriebe. In sachsen gehören rund 850 Betriebe zum Fleischerhandwerk. Diese handwerklichen Fachgeschäfte für ausgewogene Ernährung und gute Beratung mit und über Fleisch gibt es fast überall in der Region und meist gleich in Ihrer Nähe. Man erkennt sie schnell an der leuchtend roten f-Marke im Fenster an der Front.
In den Reden des Landes Innungs Meisters zeigte sich deutlich, dass Marktausrichtung, Marketing, Medien zunehmen in dem Mittelpunkt auch des Fleischerhandwerks rücken. Aus diesem Grund beginnen wir hier mit einer Folge von Podcasts zu diesem Themenbereich. Beginnen wir mit 2008. Hier ist der erste Beitrag.
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