Video: Banken, Zinsen, Kundennepp

Date 26-10-2009

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Die Räuberbanken – wie manche Banken mit Dispozinsen bei ihren Kunden räubern


Berlin/Dresden (15.10.2009/test.de/Red.) Stiftung Warentest untrsucht in ihrem Heft Finanztest 09/2009 das Verhalten einiger Banken im Umgang mit den Dispozinsen für die Konten ihrer Kunden.

Wir berichteten als Podcast aktuell darüber. Hier ist unser Beitrag als Finanztest-Video. Ein Fazit: Die Banken langen schamlos beim Kunden zu.

Das zeigt die Analyse der Zinssätze für Dispokredite von 57 Kreditinstituten. Obwohl Banken sich für ein Prozent Geld borgen, leihen sie es im Schnitt für mehr als elf Prozent weiter. Kritik schreckt sie nicht.

Mehr Informationen zum Thema Dispozinsen finden Sie in der September-Ausgabe von Finanztest und im Internet unter www.test.de/dispozinsen.


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Volker Pudel (3): Ernährung findet im Kopf statt, Essen im Bauch

Date 03-05-2009

Grundsätzlich und allgemein verändert das im Alltag praktizierte Essverhalten sich nicht schon deshalb, weil das Ernährungswissen steigt.

Möchte man den heutigen Wissensstand zum Verhältnis von Essen und Ernährung alltagspraktisch wie wissenschaftlich zusammenfassen, ließe sich das so schildern: grundsätzlich und allgemein verändert das im Alltag praktizierte Essverhalten sich nicht schon deshalb, weil das Ernährungswissen steigt.

Die vielfachen nationalen wie regionalen Verzehrsstudien, Ernährungsberichte, Kochkenntnisse-Befragungen zeigen den auch in unserem Interview mit Professor Pudel immer wieder auftauchenden Unterschied zwischen Essen und Ernährung – „Ernährung findet im Kopf statt, Essen findet im Bauch statt”. „Essen“ ist das wirkliche Tun und das subjektive Empfinden, „Essen“ schmeckt, macht satt, ist angenehm, gut und nötig; „Ernährung“ ist das Nachdenken über alles das und das objektive Erfordernis, „Ernährung“ ist wissenschaftlich wichtig und entweder richtig oder falsch oder irgend etwas dazwischen, was man für sich selbst nicht so genau weiß und auch wissen will.

Menschen, das ist eine mehr als 50-jährige Erfahrung aus den Sozialwissenschaften, handeln gegenüber anderen Menschen, Daten oder Dingen ihrer Umgebung, aufgrund der Bedeutung, die diese Menschen, Daten oder Dinge für sie, die Menschen selbst, besitzen. „Ernährung“ könnte man also dann verändern, wenn man die Bedeutung von „Essen“ verändert. Und das geht nur, in dem man sich damit auseinander setzt.

Wissen tun wir das schon lange, jetzt müssen wir es nur noch zur Kenntnis nehmen, bevor wir es dann kenntnisreicher gekonnt auch in die Tat umsetzen.


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Volker Pudel (1): Das verordnete Lebensmittel

Date 03-05-2009

Volker Pudel: „Das verordnete Lebensmittel – Was bestimmt den Verbraucher: Emotion oder Vernunft?”

Aus psychologischer Sicht erscheint das Verbraucherverhalten in sich konsistent und durchaus vorhersagbar. Es lässt sich aber nicht mit den Prinzipien der Logik verstehen, die strenge Rationalität und kognitive Vernunft voraussetzen.

“Das menschliche Verhalten wird durch die individuelle Lerngeschichte, durch Erfahrungen, durch Bedürfnisse und Befürchtungen sowie Einstellungen und Bewertungen gesteuert. Damit ist bereits klar, dass nicht strenge Rationalität der Maßstab menschlichen Verhaltens sein kann. Es stellt sich zugleich die Frage, ob es überhaupt ein Motiv per se gibt, sich vernünftig zu verhalten. Es ist eher davon auszugehen, dass es ein soziales Motiv gibt, sich so zu verhalten, dass das eigene Verhalten von anderen als vernünftig beurteilt wird. Damit kommt diesem sekundären Motiv für vernünftiges Verhalten bereits eine gute Portion subjektiver Bewertung zu, denn es muss antizipiert werden, welches Verhalten die Umwelt für vernünftig halten würde. Diese Bewertung hängt insbesondere auch von der Zielgruppe und der Situation ab, in der sich ein Mensch befindet.”


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